Es war einmal …

Wie soll man beginnen als Kurzgeschichten Schreiberling? Ich war überrascht, wie voll das Netz mit Tipps und Tricks für das Geschichten schreiben ist. Dort stieß ich beispielsweise auf Narrensichere Handlungsstränge für Kurzgeschichten. Sie empfehlen die ABDCE Methode.

Action: Ziel ist es den Leser von Anfang an zu fesseln und in ihm den Wunsch wecken mehr zu lesen.

Background: Der Leser sollte in Hintergründe der Geschichte eingeführt werden. Wer spielt welche Rolle? Warum?

Development: Die Geschichte sollte sich weiterentwickeln.

Climax or Conflict: Der Grund für die Geschichte ist der Wendepunkt der Charaktere. Der Leser fiebert an dieser Stelle mit.

Ending: Schließe die Geschichte ab und bringe die Handlung zuende.

Nette Liste. Klingt logisch soweit, aber ich fühle mich noch nicht viel schlauer.

  • Was heißt “Action” konkret?
  • Was ist denn eine gute Entwicklung der Geschichte?
  • Wie erreiche ich den Klimax?
  • Was macht ein gutes Ende aus?

Was sind Eure Erfahrungen: Wie beginnt Ihr eine Kurzgeschichte zu schreiben?

One thought on “Es war einmal …”

  1. Also, ich schreibe weniger. Ich spiele eher kurze improvisierte Stücke. Aber das ist ja den Kurzgeschichten gar nicht so unähnlich.

    Zu Beginn wird durch Darsteller das Umfeld der Szene etabliert, damit der Zuschauer weiß, in welchem Rahmen sich das Ganze abspielen wird. Das Umfeld darf in der Geschichte auch wechseln, aber jede neue Umgebung sollte auch wieder beschrieben werden. Also für den Autor heisst das: immer schön mit Worten in die Köpfe malen.

    Der Protagonist / die Protagonisten drücken sich auf der Bühne stark über Sprechweise, Gestik und Körperhaltung aus. Das muss der Autor bei geschriebenen Texten über Worte tun.

    Eine Geschichte braucht immer ein Problem und (mindestens) einen Spannungsbogen über die Story hinweg, in welchem sich wer dann auch immer mit dem mit dem Problem beschäftigt. Probleme schaffen eben Spannungssituationen – ein Vakuum, das gefüllt werden möchte. Der Betrachter fragt sich: Löst der Protagonist das Problem? Entstehen durch das Problem Konflikte zwischen mehreren Protagonisten? Schafft das Problem unerwartete Wendungen oder lässt es die Protagonisten kreativ werden? Ohne Problem wird es eher ein Tatsachenbericht (was jetzt nicht unbedingt langweilig sein muss), und gibt dem Leser nicht unbedingt einen Grund weiterzublättern.

    Emotionale Beziehungen des Zuschauers / Lesers zu den Charakteren der Geschichte sind gut, ergeben sich aber nicht zwingend. Es gibt einerseits Konsumenten der Geschichte, die einfach nur fantasievoll unterhalten werden wollen – andere wiederum wollen mitfühlen oder sich und eigene Erlebnisse in der Geschichte wiedererkennen.

    Soviel Senf erstmal von mir dazu.

    :-)

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